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GameReview: Planetarian HD-Version


Nachdem Anfang des Jahres der Präsident des japanischen VisualNovel Publishers VisualArt's im rahmen eines Ausblick in das neue Jahr Blog Posts ankündigte das die Kinetik Novel „planetarian ~the reverie of a little planet~“ des zu VisualArt's gehörenden Studio Key dieses Jahr unter anderem eine deutsche Lokalisation erhalten wird (wir berichteten) war es dann am vergangenen Donnerstag soweit.

Erstmals ist eine Key VisualNovel damit Offiziell auf deutsch hierzulande erhältlich

Im rahmen des Release der deutschen Edition haben wir die lokalisierte Version ausgiebig getestet und freuen uns euch so heute im Rahmen unserer ersten Game Review das Spiel vorstellen zu können.


Weltsetting:
Planetarian spielt in einer post-apokalyptischen Welt, in der die Menschheit die natürlichen Ressourcen der Erde vollkommen aufgebraucht hat. Nach einem großen Krieg wurde die Erde letztendlich unbewohnbar, da die gesamte Atmosphäre durch den Einsatz von chemischen- und nuklearen Waffen vollkommen verpestet wurde. Dadurch, dass die Atmosphäre regelrecht vergiftet ist, regnet es konstant. Der giftige Regen zerstört alles auf der Oberfläche und die wenigen Überleben bekämpfen einander um zu überleben. In dieser (fast) vollkommen zerstörten Welt haben die wenigen Bewohner alle Hoffnung verloren. Luxusgüter wie Zigaretten oder alkoholische Getränke sind wahre Schätze und es kommt nicht selten vor, dass Menschen sich für diese Dinge gegenseitig umbringen. In dieser rauen Umgebung tragen die Menschen Schutzkleidung, um sich vor dem Regen zu schützen. Sie verfügen außerdem über spezielle Wasserfilter, um das ungenießbare Regenwasser einigermaßen genießbar zu machen.

Handlung:
Die Story von planetarian beginnt damit, dass der Protagonist eine neu entdeckte Stadt betritt und dabei auf ein merkwürdiges Gebäude stößt. Der Protagonist ist ein Junker, jemand der nach wertvollen Dingen sucht um sie anschließend zu verkaufen oder gegen andere Dinge einzutauschen. Auf dem Weg zur Stadt geriet er in einige schwere Gefechte mit anderen Junkern und verbrauchte dabei den Großteil seiner Munition. Schwer erschöpft betritt er das Gebäude und trifft dabei auf das merkwürdige Androidenmädchen Yumemi.

Der Protagonist ist am Anfang sichtlich von ihr genervt und verhält sich ihr gegenüber recht schroff. Zu seinem Entsetzen befinden sich im Gebäude keine wertvollen Dinge, da es sich bei dem Gebäude um ein Planetarium handelt. Zu allem Überfluss ist auch noch der Projektor kaputt und der Protagonist wird von Yumemi gebeten diesen zu reparieren. Am Anfang sträubt er sich noch dagegen, doch bald merkt er, wie ihm Yumemi und das Planetarium ans Herz wachsen.

Die Story berührte uns wirklich. In Planetarian gibt es zwar nur zwei Charaktere, doch sowohl der Protagonist, als auch Yumemi sind wirklich interessant. Man kann ihre Emotionen , Motivationen und Träume perfekt nachvollziehen und man merkt wirklich schnell, dass man mit ihnen fühlt. Zudem kann man Yumemi einfach nicht hassen. Ihr ständiges, aber dennoch ehrliches Lächeln, ihre positive Lebenseinstellung und letztendlich ihre Unschuld trotz der dunklen Welt in der sie lebt, macht sie wirklich einzigartig.

Deutsche Lokalisation
Nachdem wir etwas unsicher waren welche Qualität man für die erste deutsche Lokalisation eines Key Titels ansätzte waren wir angenehm überrascht über die hohe Qualität die der deutschen Lokalisation zu teil wurde.

Fazit:
Wer sich gerne mal auf eine rührende herzergreifende Story einlassen mag
oder gerne mal ins Genre der japanischen VisualNovels rein blicken mag
ist unserer Ansicht nach mit der sehr hochwertigen deutschen Version von planetarian bestens bedient

Pro
+ hochwertige Lokalisation
+ rührende herzergreifende Story
+ überzeugende Charaktere

Contra
- mit rund 11 Stunden relativ kurze Story

Erhältlich ist planetarian ~the reverie of a little planet~ bei Steam:




Tags: gamereview key visualarts kinetiknovel
Quelle: Planetarian HD



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